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Fachartikel

Kompribänder/Fugendichtband zum Anschluss an Fensterzargen

Es gibt keine ausdrücklichen Normen und Richtlinien für den Einbau und die Abdichtung von Fensterzargen. Hier ist deshalb der Planer gefordert, eine den Anforderungen der jeweiligen Lage der Zargen entsprechende Lösung zu finden. Besonders mehrschichtige Aussenwände, z.B. Fassaden mit verputzter Aussenwärmedämmung, reagieren im Vergleich zu massiven, monolithischen Mauerwerkswänden sehr empfindlich auf eindringendes Wasser. Deshalb sind hier Fugendichtbänder ein Bestandteil eines schlagregendichten Anschlusses.

Kompribänder, also Fugendichtbänder, haben nur einen Erfüllungszweck, wenn sie unter Kompression eingebaut werden. Da sich die unterschiedlichen Bewegungen zwischen Putzfläche und Fensterzargen nur minimieren lassen, aber nicht vermieden werden können, ist auf eine sorgfältige Andichtung der seitlichen Zargenanschlüsse zu achten. Die grösste Gewähr laut Erfahrungen zeigen für einen dauerhaft dichten Anschluss dabei Kompribänder (Fugendichtbänder), die den Anschluss zwischen Fensterbank, Fensterzarge und Dämmstoff schliessen.

Über den Autor
Renato Mezzelani

Renato Mezzelani

Renato Mezzelani ist Wirtschaftsingenieur (B.Sc.) und Gipser- & Stuckateurmeister mit langjähriger Erfahrung im Schweizer Ausbau- und Fassadenbereich. Als anerkannter Gerichtsgutachter erstellt er Honorar- und Baupreisbeurteilungen sowie technische Minderwertsberechnungen – zertifiziert nach ISO 17024 beim BVSwiss und Mitglied der Schweizerischen Expertenkammer STV.
Als Geschäftsführer der SwissBauCo verbindet er handwerkliches Fachwissen mit unternehmerischem und betriebswirtschaftlichem Know-how.

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